UV-Filter für die Naturfotografie?

Der Einsatz von UV-Filtern spaltet die Fotografengemeinde ungefähr genauso, wie es vergleichbar
wohl nur die Frage nach einer Mitgliedschaft bei Facebook & Co. oder zwischen den Betriebssystemen
von Windows versus Mac tut.

Grund genug dieses einmal genauer zu Betrachten. Glaubt man den Herstellern der Filter, so sperren
diese den ultravioletten Lichtbereich aus, welches zu weniger Unschärfen oder Blaustichen führen soll.
Besonders in Regionen der Welt, in welchen der UV-Anteil besonders hoch ist, soll dies deshalb ideal
sein (Beispielsweise in den Bergen oder am Meer).

Mir bekannte Fotopuristen schwören allerdings, dass durch das zusätzlich aufgebrachte Glaselement ja nur eine Minderung der Bildqualität entstehen kann. Nachweisbar sichtbar ist dieser Effekt für mich selbst in der Praxis jedoch nicht, was aber unter Umständen mit der Qualität der verwendeten Filter zu tun haben könnte.

Für mich der Größte und daher unbedingt wichtigste Punkt, welcher eindeutig für den Einsatz spricht ist der, dass das Frontglas des Objektives selbst hierdurch einen zusätzlichen Schutz erfährt. Alleine schon deshalb rate ich auf jedem Fall zu einem Kauf der relativ preiswerten UV-Filter gemessen an den Reparaturkosten des Objektivfrontglases selbst!.

Wie ein UV-Filter auf die Kamera aufgesetzt wird könnt ihr hier mit einem kleinen Film der Fa. B+W sehen.

Bei Amazon erwerben kann man UV-Filter hier, wobei ich die hochwertigeren Filter der Fa. Hoya oder B+W empfehlen würde. Bitte achtet bei eurer möglichen Bestellung auf das Anschlußdurchmesser eurer Objektive!

Lieber einen neuen UV-Filter gekauft, als das Objektivfrontglas zerkratzt ist meine Meinung dazu!

Aber wie denkt ihr hierrüber?

1 Kommentare

  1. Bin eben das erste mal auf die Seite gekommen. Gefaellt mir bis jetzt gut.

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