Equipment für die Zeitrafferfotografie von SYRP – (m)ein Erfahrungsbericht

Über die letzten Monate erstellte ich immer häufiger kurze Zeitrafferfilmsequenzen, welche ich mit meiner Spiegelreflexkamera fotografierte und mittels der Traumkombination (jedenfalls für mich) aus Adobe Photoshop Lightroom und LRTIMELAPSE von Gunther Wegener zusammensetzte und animierte.

LRTIMELAPSE

Doch vor einigen Wochen war es dann soweit und ich wollte mehr – ein „richtiges“ Zeitrafferequipment mit einem Schienensystem mußte her!

Nachdem ich mich bereits Monate zuvor mit dem Thema des für mich passenden Equipments immer wieder beschäftigt hatte und zwischenzeitlich auch schon einmal entsprechende Hardware testen konnte, erhielt ich den für mich letztendlich Ausschlag gebenden Tipp während der Arbeit an unserem Magischen Nordlandprojekt durch meinen Münchner Fotofreund Christoph Kopp vom WORKSHOPSTUDIO und landete auf der Homepage von SYRP!

Schon nach kurzem Studium der Produkte und Herstellervideos war ich mir sicher – das sollte es sein und ich erwarb über den auf Produkte für Filmemacher spezialisierten Lieferanten MARCOTEC die nachstehenden Produkte:

Einen Kugelkopf, welcher auf den GENIE MOTION CONTROLLER aufgeschraubt wird, hatte ich noch übrig (anderenfalls hätte ich diesen zusätzlich bestellt). Mit Ausnahme des Schienensystems fand das gesamte Equipment mit MOTION CONTROLLER, diversen Kabeln, Ladegerät, Slider, MINI MOTION CONTROLLER und Kugelkopf Platz in einem vorhandenen kleinen Fotorucksack von Lowepro.

Im AppStore lGenie Miniud ich mir dann noch die Syrp Genie mini App auf mein Smartphone herunter, mit welcher sich der MINI MOTION CONTROLLER per Bluetooth genial einfach ansteuern und alle wichtigen Parameter für die Timelapse- oder Videoaufnahme einstellen lassen.

 

 

Im Dezember des vergangenen Jahres kam das gesamte System nach einigen Indoortest dann zu seinen ersten Einsätzen im Außeneinsatz auf einem Feld. Im Bild ganz oben seht ihr die auf meinem Stativ aufgesetzte Schiene mit Controller, Kugelkopf und meiner Kamera, das fertige Zeitraffervideo sieht dann so aus:

 

Einige Tage später konnte ich dann alles einem weiteren „Stresstest“ mit Regen, Schlamm und Schnee unterziehen:

Mein Fazit für das SYRP Video- und Zeitraffersystem nach den ersten Einsätzen:

Pluspunkte:

  • Ausgereifte Technik
  • Gute Qualität
  • Einfach im Aufbau
  • Einfache Verkabelung der Komponenten untereinander
  • Einfach in der Programmierung und Bedienung
  • Flexibel im Einsatz für Video- und Zeitrafferaufnahme
  • mit der 80 cm Schiene auch auf Reisen gut zu verwenden

Minuspunkt:

  • Der Mini Motion Controller hat einen durch leichten Fingerdruck betätigten Einschalter, welcher manchmal auch in der Fototasche ungewollt anspricht und wenn man es nicht rechtzeitig bemerkt den Akku dann ungewollt entleert

Zum Schluß interessiert mich eure Meinung – fandet ihr den Erfahrungsbericht interessant für euch, habt ihr vielleicht auch schon Erfahrungen mit SYRP oder wollt ihr einfach etwas zum Artikel sagen?

Schreibt mir ein paar Zeilen – ich freue mich darauf!

1 Kommentare

  1. Lepkojis Hans-Georg sagt

    Guten Tag,

    danke für den Bericht und die damit verbundene Arbeit.
    Ich arbeite schon seit 2 Jahren mit dem Syrp, als Programme nutze ich auch LR Timelapse und Lightroom. Bin mit dem Equipment und den Programmen sehr zufrieden. Der einzige Wehrmutstropfen ist beim Syrp das schlechte Ablesen des Diskplays, gerade wenn das Syrp am Boden installiert wird. Ich würde mir wünschen, wenn Das Syrp, wie beim Mini umgesetzt, über eine App steuerbar wäre, dann wär dieses Problem super gelöst. Sollte jemand Kontakt zu Syrp haben, dann sollte er diesen Wunsch weiter geben. ( mein Englisch reicht da nicht….)

    Danke nochmals für den Bericht.

    Gruß

    Hans

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