Das flächenhafte Naturdenkmal des Scharfensteins nahe bei Gudensberg ist mit seinen fast 90 Routen das bedeutendste Kletterziel Nordhessens

Bereits seit dem 1. Weltkrieg wird auf den nahe der Autobahn 49 liegenden Scharfenstein geklettert! Bei Kletterern nicht nur in der Region bekannt ist diese beeindruckende Kleinod der Natur. Besucher aus ganz Deutschland (man hört sogar von Besuchern darüber hinaus!) besuchen den Kletterhotspot Nordhessens. Doch sicher ist dies nicht nur auf die besondere Lage in mitten Deutschlands, sondern auch auf einschlägige Einträge beispielsweise in der Felsdatenbank des Deutschen Alpenvereins, zurückzuführen.

Bedeutsame Pflanzenwelt am Fuße des Scharfenstein

Vor allem im frühen Sommer umringt das teils dichte Grün der Pflanzwelt den Fels. Am Fuße und an den Flanken des Felses blühen wunderschöne Wildpflanzen und wäre nicht das stete Geräusch der auf der Autobahn vorbeifahrenden Fahrzeuge, so würde man auch das leise Zirpen der Heuschrecken im hohen Gras hören.

Den Namen „Scharfenstein“ bekam die Felswand durch seine besondere Scharkantigkeit und Härte sowie Dichte des Steinmaterials. Mit teilweise fast 50 m Höhe ragen imposante Felstürme in den Himmel über Nordhessen hinauf. Gefrierendes Wasser, welches in die Ritze der Felsen eingedrungen war, sprengte diese bereits vor Jahrzehnten mit hohem Druck auseinander.

Im Innern des Scharfstein soll sich der Sage nach ein verborgener Schatz befinden, der von einer Jungfrau behütet wird. Nur alle sieben Jahre trat diese hervor und nieste siebenmal. Wer das seltene Glück hatte, sie dabei zu sehen und ihr siebenmal „Gott helf!“ zurief, gewann die Jungfrau selbst und den Schatz! Sechsmal „Gott helf!“ soll einst ein Fuhrmann gerufen haben, als er sie beim Niesen sah. Ungeduldig jedoch rief er dann beim siebten Mal einen Fluch aus und die Jungfrau verschwand für immer! Ob sie den Schatz mitgenommen hat – wer weiß?

Zu Erreichen ist der Scharfenstein über die Ortschaft Dissen, wo am Sportplatz kostenlose Parkmöglichkeiten bestehen. Etwa 10 Minuten Fußweg sind es von hier zum Scharfenstein, ein Befahren des Feldweges bis zum Naturschutzgebiet des Scharfenstein ist nicht gestattet!

Abstrakte Felsformationen die teils steil in den Himmel hinauf ragen, verwunschene Höhlen,  mannigfaltige Strukturen und Formen, aber vor allem eine beeindruckende Landschaft mit wunderschönen Impressionen machen den Scharfenstein so besonders.


Die Basaltkuppe des Scharfenstein – die Fotogalerie

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WUNDERSCHÖNES-NORDHESSEN CHECK:

FOTOGENITÄT: ATTRAKTIVITÄT: ARCHITEKTUR: WANDERN:
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Weiterführende Informationen:

Wikipediaeintrag über den Scharfenstein

Felsdatenbank des Deutschen Alpenvereins

Webseite von Auf-die-Berge.de – Tip für Kletterer


 

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